"Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen. Ich möchte wissen, woher die Nahrung kommt. Ich stelle mir gerne die Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und gekocht haben."
(Carlo Petrini, "Buono, pulito e giusto")
2.9.2010 - Zum Wissenschaftsforum (Aufzeichnung für Phoenix Sendung) trafen sich am 30.08.2010 vier Experten mit Nina Ruge als Moderatorin im Kuppelsaal des Steigenberger Hotels auf dem Petersberg bei Bonn und diskutierten über das Thema „Bio- oder fast Food? Was wir in Zukunft essen.“ Zu Gast war unter anderem Dr. Hanns E. Kniepkamp, Lebensmittelchemiker, passionierter Nebenerwerbslandwirt und Mitglied des Vorstands von Slow Food Deutschland e.V.
7.8.10 - Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des Alternativen Nobelpreises (The Right Livelihood Award) vom 14. bis 19. September 2010 in Bonn, wird am 16. September die Veranstaltung „Visionen und Inspirationen für eine bessere Welt“ stattfinden. Slow Food unterstützt diese als Partner. Zehn Preisträger begegnen rund 400 aktiven Teilnehmern in Plenarsitzungen und Workshops. Das Event wird per Video-Livestream in fünf Kontinente übertragen. Die Organisation übernimmt die International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM) und die Agentur Colabora.
5.8.10 – Slow Food Deutschland ist offizieller Partner der Geschmackstage 2010, die das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter dem Motto „Köstliches Deutschland“ vom 3. bis 9. Oktober 2010 bundesweit veranstaltet. Wie in einigen Nachbarländern soll auch in Deutschland eine Woche im Jahr ganz dem gesunden Genuss, der Esskultur und Geselligkeit und der Geschmacks- und Ernährungsbildung gewidmet sein. Mit dem IN FORM-Pilotpprojekt "Köstliches Deutschland - Geschmackstage" sollen in den Jahren 2008-2010 die Vorraussetzungen für eine dauerhafte jährliche Durchführung von Geschmackstagen geschaffen werden.
20.7.10 - Der Jahres-Almanach der Internationalen Slow Food Bewegung ist soeben erschienen. Auf 122 reich bebilderten Seiten kann man erleben, wie die Bewegung weltweit arbeitet, Projekte und Aktivitäten rund um den Globus werden vorgestellt. Die inhaltlichen Schwerpunkte: Biodiversität, Erziehung und Netzwerk. Zwei Jahre nach der Veröffentlichung des letzten Alamanachs 2008 hat sich Slow Food International aus ökologischen und ökonomischen Gründen entschieden, auf eine Printausgabe zu verzichten und das Jahrbuch nur als e-book zu publizieren.
19.7.10 - Am 19. und 20. Juli 2010 nimmt Carlo Petrini, der internationale Präsident von Slow Food, an der Konferenz zur Auswertung der öffentlichen Debatte "Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2013", die in Brüssel vom EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Dacian Ciolos einberufen wurde. Petrini hat dabei den Vorsitz von einer der parallelen Sitzungen, die in Form von Diskussionsworkshops organisiert wurden, mit dem Titel «Die zukünftige Rolle der GAP für die Förderung von Qualität und Vielfalt des Lebensmittelangebots». Quelle: Pressemeldung Slow Food International
21.6.10 - Nach den Querelen der vergangenen Monate hat der Verein Slow Food Deutschland die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Die Hauptversammlung der knapp 10 000 Mitglieder zählenden Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten billigte am Wochenende in Kassel alle vom neuen Vorstand vorgelegten Anträge zu Satzungsänderungen mit überwältigender Mehrheit. „Jetzt ist ein handlungsfähiger Vorstand etabliert. Slow Food Deutschland hat jetzt eine Zukunft“, kommentierte Schatzmeister Dr. Rupert Ebner (Ingolstadt) die Ergebnisse der Tagung.
Es sprießt und blüht, es wächst und gedeiht bei Slow Food Deutschland. Vielfältige Projekte schießen aus dem Boden, zahlreiche Projekte sind inzwischen fest verwurzelt und erweitern stetig ihre Jahresringe. Es tut sich viel bei Slow Food Deutschland. Ob kleines Pflänzchen oder statthafter Baum, sie alle befruchten einander.
Damit wir das vielfältige und bunte Leben bei Slow Food Deutschland transparenter gestalten können, gibt es ab jetzt alle zwei Monate diesen neuen Newsletter mit aktuellen Informationen.
Die Burger Brezel ist 29. Passagier der deutschen Arche des Geschmacks von Slow Food. Das Convivium Bergisches Land (Nordrhein-Westfalen) engagierte sich für das süße Gebäck, das seit dem 18. Jahrhundert rund um Schloß Burg (Solingen) von den den ansässigen Bäckern nach traditionellen Rezepten in Handarbeit hergestellt wird. Mehr
Vom 21. bis 25. Oktober 2010 findet in Turin – zeitgleich mit der Salone del Gusto – das 4. Terra Madre Treffen statt. Im Mitgliederbereich finden Sie das Anmeldeformular sowie eine Übersicht häufig gestellter Fragen. Anmeldeschluss ist der 30.04.2010.
19.7.10 – Die Geschäftsstelle von Slow Food Deutschland ist von Ludwigsburg nach Berlin Mitte umgezogen und hat dort am 16. Juli ihre Arbeit aufgenommen. Slow Food Deutschland agiert nun im Zentrum des politischen Geschehens und kann so seine Positionen besser in die öffentliche Debatte einbringen. Direkter Austausch, schnelle Kommunikation und intensiver Dialog mit Regierung, Parlament, Verbänden und Medien vor Ort wird möglich. Die kommissarische Leitung der Geschäftsstelle hat Frau Hannelore Staschewski übernommen bis eine endgültige Personalentscheidung getroffen ist. Anschrift: Luisenstraße 45, 10117 Berlin; Telefon:030 / 24625939. Die Geschäftsstelle ist momentan zu folgenden Zeiten besetzt:Montag, Donnerstag und Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr, Dienstag von 10.00 bis 13.00 Uhr, Mittwoch von 16.00 bis 20.00 Uhr. | Foto: Stephan Erfurt, Quelle: Deutscher Bundestag
Alle Termine (© Slow Food Deutschland e.V.)
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21.10.2010-
25.10.2010 |
Salone del Gusto und Terra Madre, Turin, Messe Lingotto |
Jetzt ist für alle, die noch nicht Mitglied sind, die richtige Zeit, Mitglied zu werden. Wer in den nächsten Tagen beitritt und die Jahresmitgliedschaft zeichnet, ist ab 1. Januar 2010 mit allen Rechten dabei, und es ist auch sicher gestellt, dass das Slow Food Magazin ab Heft 1/2010 alle zwei Monate im Briefkasten liegt. Und es gibt Einladungen für viele interessante Veranstaltungen.
Das aktuelle Slow Food Magazin hat das Thema "Geschmack" zum Schwerpunkt. Die Genussreise geht in die Schwäbische Alp.
Erneut häufen sich Fälle missbräuchlicher Verwendung des Begriffes "Slow Food" und der typischen Schnecke. Es handelt sich um eine eine international geschützte Wort-Bild-Marke. Sie darf nur unter bestimmten Bedingungen und mit Genehmigung von Slow Food Deutschland e.V. benutzt werden. Eine Slow-Food-Mitgliedschaft berechtigt nicht dazu, damit für sich zu werben. Für Förderer gibt es das Jahreslogo.